Wie läuft ein Heizungstausch ab? Von der Bestandsaufnahme über Planung und Montage bis zur Inbetriebnahme: alle Schritte verständlich erklärt.
Ein Heizungstausch ist für viele Hausbesitzer ein Projekt, das man nur ein- oder zweimal im Leben angeht. Entsprechend groß sind oft die Fragen:
Dieser Beitrag zeigt Ihnen, wie ein Heizungstausch typischerweise abläuft, von der ersten Beratung bis zur ersten warmen Dusche mit der neuen Anlage.
Am Anfang steht ein Termin bei Ihnen zu Hause. Eine seriöse Empfehlung für ein neues Heizsystem lässt sich nicht allein am Telefon geben, denn jedes Gebäude ist anders.
Hilfreich ist, wenn Sie Unterlagen wie alte Rechnungen, Verbrauchswerte der letzten Jahre oder Grundrisse bereitlegen. So lässt sich der Wärmebedarf besser einschätzen.
Ob eine Wärmepumpe, eine Pelletheizung oder ein anderes System sinnvoll ist, hängt vom Einzelfall ab. Entscheidend sind unter anderem:
Auch die gesetzlichen Vorgaben aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) spielen bei der Wahl eine Rolle. Was in Ihrem Fall gilt, besprechen wir im persönlichen Gespräch.
Auf Grundlage der Bestandsaufnahme wird die neue Anlage geplant. Dazu gehört die Auslegung der passenden Leistung, denn eine zu groß dimensionierte Heizung arbeitet häufig ineffizient. Für eine fundierte Auslegung wird die Heizlast des Gebäudes ermittelt.
Im Angebot sollten alle wesentlichen Positionen nachvollziehbar aufgeführt sein:
Für den Heizungstausch gibt es staatliche Förderprogramme. Wichtig ist, dass Anträge je nach Programm vor Beginn der Maßnahme gestellt werden müssen. Die aktuellen Bedingungen finden Sie bei den zuständigen Stellen wie KfW oder BAFA. Informieren Sie sich daher rechtzeitig, bevor Sie einen Auftrag erteilen. Gern sprechen wir das Thema auch im Beratungsgespräch an.
Sind Angebot und Finanzierung geklärt, wird der Montagetermin abgestimmt. Je nach System sind vorab weitere Schritte nötig:
Für Sie selbst gilt: Räumen Sie den Heizraum und die Zugangswege frei, damit Geräte und Material sicher transportiert werden können.
Am Montagetag wird zunächst die Anlage entleert und die alte Heizung fachgerecht demontiert und entsorgt. Ein vorhandener Öltank muss je nach Situation gereinigt und stillgelegt oder ausgebaut werden.
Anschließend wird die neue Anlage aufgestellt und angeschlossen: an das bestehende Heizungsnetz, an die Warmwasserbereitung und gegebenenfalls an Abgasanlage oder Stromversorgung.
Das lässt sich pauschal nicht sagen. Ein Austausch von Gerät zu Gerät gelingt oft in wenigen Tagen. Ein Systemwechsel, etwa von Öl auf Wärmepumpe, dauert meist länger. Wir besprechen den voraussichtlichen Zeitrahmen vorab mit Ihnen.
Gerade in Niederbayern, wo die Winter spürbar kalt sein können, lohnt es sich, den Tausch möglichst in die Übergangszeit oder den Sommer zu legen.
Nach der Montage wird die Anlage befüllt, entlüftet und in Betrieb genommen. Dabei werden Regelung, Heizkurve und Warmwassertemperatur eingestellt. Ein hydraulischer Abgleich trägt dazu bei, dass alle Räume bedarfsgerecht mit Wärme versorgt werden und die Anlage effizient arbeitet.
Zum Abschluss erhalten Sie eine Einweisung:
Auch die Dokumentation und Unterlagen, die Sie etwa für Förderanträge benötigen, werden übergeben. Und dann ist es so weit: die erste warme Dusche mit der neuen Heizung.
Eine neue Heizung arbeitet nur dann dauerhaft zuverlässig und effizient, wenn sie regelmäßig gewartet wird. Sinnvoll ist es außerdem, die Einstellungen nach der ersten Heizperiode noch einmal zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen.
Sie überlegen, Ihre Heizung zu erneuern? Als Meisterbetrieb für Sanitär, Heizung, Klima und Lüftung in Deggendorf begleiten wir Sie von der ersten Beratung bis zur Inbetriebnahme. Nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Termin für eine Beratung vor Ort.